Mit Werbung mehr erreichen
Das wichtigste Ziel so gut wie aller Unternehmen ist es, ihren Umsatz und deswegen auch die Gewinne pro Jahr zu steigern. Dieses Ziel kann nur mit erstklassigen Produkten nicht erreicht werden, denn die avisierte Zielgruppe muss zuerst über die herausragenden Qualitäten sowie die ausserordentlichen Produktmerkmale informiert werden. Insbesondere bei nagelneuen Produkten, die noch neu auf dem Markt sind, oder bei der Erschließung neuer Märkte ist das zügige Erreichen eines hohen Bekanntheitsgrades unerlässlich. Gleichzeitig ist es zentral, dass der Kunde inspiriert wird, dieses Produkt zu kaufen, unter Umständen durch die Vermittlung individueller Werte. Werbende sollten dabei nichtsdestotrotz beachten, dass bei der Werbung Wert auf Wahrheit, Klarheit und soziale Verantwortung gelegt wird, auch die richtige Wirtschaftlichkeit sowie die Höhe der Werbeaufwendungen sollten richtig geplant werden. Betriebe, die auf Werbung machen verzichten, sparen währenddessen zwar einige Euro Werbeetat, gehen aber das hohe Risiko ein, dass Absatz und Ertrag stagnieren. Richtiger ist es daher, einen Teil des Gewinns in neue Werbemaßnahmen zu stecken, um Wachstum zu fördern und dann unter Umständen in der Zukunft expandieren zu können. Damit Werbung erfolgreich ist und die angestrebten Ziele der Umsatzsteigerung erreicht, ist es zuerst notwendig, die avisierte Zielgruppe, die mit dem Produkt oder der Dienstleistung angesprochen werden sollen, zu filtern. Einzig dann, wenn die Werbung zielgruppenbezogen zusammenpassend ausgerichtet ist, hat sie auch große Aussicht auf Erfolg. Für die Werbung selbst gibt es verschiedene Werbemittel und Werbeträger. Kleinere Betriebe, die ihre Produkte ausschließlich innerhalb einer Stadt oder Region vertreiben, setzen in diesem Fall vor allem auf Flyer und Anzeigen in der städtischen Tagespresse. Vorausgesetzt, dass die Zielgruppe umfassend benannt werden kann, können auch Werbebriefe eine gute Möglichkeit der Kundenansprache sein. Diese Form der Werbung ist hingegen bloß dann sinnvoll, wenn die Empfänger der Briefe wirklich Bedarf haben, denn andernfalls sind die Kosten hierfür zu hoch. In den vergangenen Jahren ist auch die Werbung im Internet immer wichtiger geworden. Fast alle Betriebe verfügt heute über eine Webseite, die Kunden und Interessenten über die angebotenen Produkte, deren besondere Merkmale und genaue Preise informiert. Um Kunden zu dieser Internetpräsenz zu leiten, ist das Suchmaschinenmarketing besonders essentiell.
Die GmbH im Überblick
Die GmbH – Gesellschaft mit beschränkter Haftung – in Langform ist aufgrund der beschränkten Haftung eine der geschätztesten Unternehmensformen in Deutschland. Das lässt sich schon daraus herleiten, dass es mehr als eine Million Unternehmen in Deutschland gibt, die in Form einer GmbH vorliegen. Die GmbH ist eine Gesellschaft, die entweder aus einer oder aus mehreren Individuen besteht und eine eigene Rechtspersönlichkeit darstellt, folglich ist sie eine juristische Person des Privatrechts, aber selbst keineswegs handlungsfähig. Handeln und Verträge abschließen kann die GmbH ausschließlich durch ihre Organe. Das sind der oder die Geschäftsführer, die eine natürliche Person sein müssen, aber nicht notgedrungen auch Gesellschafter der GmbH. Der oder die Geschäftsführer lenken das Unternehmen und vertreten die GmbH dem Wirtschaftsrechte gegenüber. Die Gesellschafterversammlung ist das Organ in dem die Gesellschafter organisiert sind, diese steuern die Geschäftsleitung und sind den Geschäftsführern gegenüber weisungsberechtigt. Für eingegangene Verbindlichkeiten haftet die GmbH nur mit dem Vermögen der Gesellschaft, die Gesellschafter selbst haften niemals mit ihrem Privateigentum. Jedwede GmbH benötigt Stammeinlagen in Höhe von mindestens 25.000 Euro, die die Gesellschafter der GmbH anteilig zahlen, von denen aber jeder Gesellschafter nur eine erbringen darf. Mit dem Gesellschaftsvertrag, der notariell beglaubigt sein muss, entsteht eine so genannte Vor-GmbH, die erst mit der anschließenden Eintragung in das Handelsregister als GmbH aktiv werden kann. Bis zur Eintragung müssen die Gesellschafter auch mit Eigenkapital haften. Seit dem Jahr 2002 muss die GmbH auf ihre Gewinne 25 Prozent Körperschaftssteuer bezahlen, so wird die Einkommensteuer für Kapitalgesellschaften betitelt. Vom Handelsrecht betrachtet gilt eine GmbH als Formkaufmann, gleichgültig welchen Gesellschaftszweck sie verfolgt, somit ist jede GmbH zur Buchführung und zur Bilanzierung verpflichtet. Die Gründung einer GmbH lohnt sich für Existenzgründer analog wie für Gewerbetreibende, die erst als Einzelunternehmer aktiv waren, und die mit der Gründung einer GmbH in erster Linie die Haftungsbeschränkung erreichen wollen. Grundvoraussetzung ist sicherlich immer ein ausreichendes Stammkapital. Selbstständige, die keineswegs über genug Eigenkapital verfügen, können anderenfalls die englische Limited oder die so genannte „1 Euro GmbH“ bei der zur Gründung nur ein symbolischer Euro als Stammeinlage einzuzahlen ist.
Altersvorsorge für Existenzgründer: Rentenversicherungen und Lebensversicherungen
Klassische Rentenversicherungen und Lebensversicherungen für Existenzgründer Die klassische Rentenversicherung und Lebensversicherungen für Existenzgründer sind verlässliche Sparformen zur Altersvorsorge für Jungunternehmer, die einen andauernden Vermögensaufbau und die Sicherung der Existenz, staatlich gefördert durch steuerfreie Kapitalerträge ab 12 Jahren Laufzeit, mit einer sinnvollen Absicherung zusammenführen. Während Sie sich bei der Lebensversicherung Versicherungsschutz für die Hinterbliebenen im Todesfall des Existenzgründers sicherstellen, sichern Sie mit einer Rentenversicherung eine Rente, die Ihnen ein Leben lang ausbezahlt wird und somit der Altersvorsorge zuzuschreiben ist. Die Rentenversicherung zahlt unabhängig davon, wie alt der Existenzgründer wird. Im Bereich der klassischen Lebensversicherung und Rentenversicherung kann der Existenz-Gründer zahlreiche Versicherer wählen, um das erprobte Prinzip der Streuung des Anlagerisikos auf zahlreiche starke Versicherungen zu realisieren. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf überdurchschnittliche Wertentwicklung, obgleich gleichzeitig das Risiko sinkt. So bleibt der Gründer unabhängig vom Erfolg eines einzelnen Versicherers, was relevant ist für die Altersvorsorge. Zusätzliche Sicherheit bietet die Garantieverzinsung. Obendrein erwirtschaftete Überschüsse addieren sich noch auf. Fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen für Existenzgründer Die fondsgebundene Rentenversicherung und Lebensversicherung für Jungunternehmer bündelt die Prinzipien des professionellen Fondsmanagements mit denen einer Versicherung. So können Sie ihre Beiträge zur Sicherung Ihrer Altersvorsorge weltweit in Aktien und Renten verteilen und hieraus resultierende Renditechancen fördern. Im Idealfall bleiben ihre Kapitalerträge ab einer Vertragslaufzeit von 12 Jahren steuerfrei. Vergleichbar der Ziele des Existenzgründers (z.B. Altersvorsorge, Absicherung der Familie, endfällige Tilgung eines Darlehens, usw.) und der Anlagementalität wählt der Sparer angepasste Portefeuille-Klassen oder Einzelfonds aus. Dient der Rentenversicherungs-Fond oder Lebensversicherungsfonds der Altersvorsorge, so sollten Sie im besonderen auf die langfristige Performance des Fonds (grosser 5 Jahre) aufpassen. Anderes, das heißt sowohl den Anlagemix als auch die aus Marktgegebenheiten erforderlichen Umstrukturierungen übernehmen für Sie die Portefeuille-Manager der Versicherungen. Diese können oft auf eine große Anzahl von unterschiedlichen Fonds zurück greifen. Rückt der Zeitpunkt eines Sparziels näher, kann der Existenzgründer durch kostenfreie Portefeuillewechsel das zurückgelegte Eigentum sukzessive von Aktien in sichere Renten umschichten. Auch hier gilt die Anlageregel: Je länger der Anlagehorizont, umso höher kann die Aktienquote des Existenzgründers sein. Besonders für die Altersvorsorge ist die signifikant. Die nicht selten hohe Flexibilität der fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen runden das Produkt ab und macht es dem Existenz-Gründer leicht, den Vertrag an die sich ändernden Bedürfnisse anzupassen. Absicherung der Arbeitskraft für Existenzgründer Bei den klassischen und fondsgebundenen Rentenversicherungen und Lebensversicherungen für Existenzgründer, haben sie die Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung in ihren Vertrag einzuschließen. Diese bezahlt im Falle einer Berufsunfähigkeit des Existenzgründers die Beiträge, und mit der möglichen Weiterspargarantie werden diese bis zu 10 % pro Jahr heraufgesetzt. Damit erreichen sie ihr Sparziel auch im Falle einer Berufsunfähigkeit. Dient der Fond der Altersvorsorge so ist dies zu empfehlen.
Berufsunfähigkeitsversicherung für Existenzgründer
Viele Existenzgründer verfügen nur über geringe Mittel, um einen eigenen, guten Versicherungsschutz aufzubauen. Gerade für den Bereich der Berufsunfähigkeit ist eine private Absicherung nichtsdestoweniger unumgänglich, denn nur so kann man sich vor dem finanziellen Konkurs in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung reell schützen. In Deutschland werden immer mehr Menschen vor dem Erreichen des offiziellen Rentenalters berufsunfähig. Die Gründe hierfür sind kompliziert. So kann beispielsweise ein Unfall das Weiterarbeiten ausgeschlossen machen, doch auch Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Gelenke sind Gründe für eine andauernde Berufsunfähigkeit. Wer in Deutschland berufsunfähig wird und gesetzlich versichert ist, hat einen Anspruch auf die staatliche Erwerbsminderungsrente. Deren Höhe richtet sich an erster Stelle danach, wie lange der Verunfallte noch pro Tag beruflich tätig sein kann, und zwar ganz egal in welchem Beruf. Jeder, der noch mehr als sechs Stunden am Tag werken kann, sei es als Pförtner oder Nachtwächter, erhält keine Leistungen. Nur bei noch geringerem Arbeitsvermögen wird eine geringe Erwerbsminderungsrente ausgegeben. Diese ist nichtsdestotrotz in keinem Fall ausreichend, um einen normalen Lebensunterhalt zu bestreiten. Wer als Existenzgründer nicht gesetzlich rentenversichert ist, erhält prinzipiell keine Leistungen, auch wenn die Arbeitsfähigkeit bei weniger als sechs Stunden pro Tag liegt. Der Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist daher grundsätzlich wichtig. Bei Eintreten des Versicherungsfalls leistet diese Versicherung eine sichere Rente. Das Ausmaß dieser Rente kann jeder Versicherte selbst entscheiden. Um den Lebensunterhalt abdecken zu können, sollte die Berufsunfähigkeitsversicherung an die eigenen Umstände angepasst sein. Einige Versicherungsunternehmen bieten Existenzgründern sogar an, den Versicherungsschutz durch die Berufsunfähigkeitsversicherung nach ein paar Beitragsjahren zu erhöhen, so dass gerade zu Beginn des Geschäftsbetriebs Beiträge zurückgehalten werden können. Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung ist darauf zu achten, dass die Versicherung auf die Verweisbarkeit in andere Berufsfelder verzichtet sowie dem Versicherten die freie Arztwahl bescheinigt. Je nach Verlangen kann die Berufsunfähigkeitsversicherung entweder als Einzelversicherung abgeschlossen werden. Sie ist dabei normalerweise eine reine Risikoversicherung. Aber auch die Verbindung der Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung ist möglich. In diesem Fall ist neben dem Berufsunfähigkeitsschutz der Aufbau einer privaten Altersvorsorge vorstellbar.
Finanzierung – Seriöse Konzepte für Ihre Ideen
Für jede Menge Verbraucher aber auch für Firmeninhaber stellt sich bei der Verwirklichung von geplanten Einkäufen die Frage der Finanzierung. Selten reichen die Geldbestände aus, um mit Bargeld zu bezahlen. Besonders dann nicht, wenn es um die Umsetzung des Wunsches nach den eigenen vier Wänden geht oder wenn ein großes Automobil bestellt werden soll. Ein probates Mittel, sich Wünsche zu erfüllen und Träume zu verwirklichen ist im privaten und im gewerblichen Segment die Finanzierung. Grundvoraussetzung für erfolgversprechende Verhandlungen bei der Finanzierung ist eine zweifelsfreie Kreditwürdigkeit. Hierfür prüfen die Banken im Rahmen der Anfrage nach einer Finanzierung die Einkommensverhältnisse und fragen die Schufa ab. Wer finanzieren will, muss nachweisen, die Teilzahlungen aus der Finanzierung neben seinen anderen Verpflichtungen tilgen zu können. Fachintern wird das als Kapitaldienstfähigkeit bezeichnet, meint aber nichts anderes, als dass man wirtschaftlich in der Lage sein muss, den Kredit zu bezahlen. Bei der Finanzierung von Immobilien handelt es sich im Übrigen um Konzepte, die über einen großen Zeitraum laufen und bereits im Vorfeld detailliert überlegt werden sollten. Die Finanzierung eines neuen KFZ hingegen wird in der Regel mit Kreditlaufzeiten von 24 bis 72 Monaten abgewickelt. Immer abhängig davon, wie hoch die monatliche Zahlung sein soll. Für die Finanzierung eines neuen Fahrzeugs gibt es die Möglichkeit entweder direkt über den Händler eine Finanzierung bei einer Autobank zu vereinbaren oder eine andere Bank zu wählen. Die Finanzierung über die Hausbank ist von den Konditionen her in der Regel etwas schlechter, weil die marktüblichen Zinsen bezahlt werden müssen. Dem gegenüber steht dennoch der Vorteil, dann beim Händler als Barzahler auftreten zu können. Was die Chancen bei den Gespräche um den Fahrzeugpreis enorm verbessert. Im Grunde sollte jede Art der Finanzierung über einschlägige Kreditvergleiche im Internet überprüft werden, da es bei den Banken auffällige Unterschiede in der Zinsgestaltung gibt.
Firmenverkäufe – Wann regeln Sie die Unternehmensnachfolge?
Wenn es irgendwann einmal an der Zeit ist, sich für Ihre gegründeten Betriebe nach einem Nachfolger umzuschauen und es weder eine passende Führungskraft in Ihrem Personal dafür gibt, noch ein möglicherweise bekannter Partnerbetrieb eines Kollegen für Ihre Firmenverkäufe in Frage käme, dann ist guter Rat erst einmal teuer. An validen Optionen gäbe es theoretisch mehrere und sicher kommt es auf die Art, Struktur, Beschaffenheit und die Industrie Ihrer Betriebe an, wie und wo es für Firmeninhaber Möglichkeiten gibt, sich nach einem guten Nachfolger umzuschauen. Das Internet bietet im Bereich Firmenverkäufe gute Plattformen, um potentielle Käufer mit Ihnen in Kontakt zu bringen. Sie sollten auch unbedingt Ihren Steuerberater befragen, diesen auf die möglichen Firmenverkäufe ansprechen, denn der kann Ihnen Grunddaten geben zur Profitabilität und den durchschnittlich erzielten Gewinnen. Ein seriöser Interessent für Ihre Firmenverkäufe wird verschiedene Unterlagen einsehen wollen und Sie Ihren Steuerberater nun in die Pflicht nehmen. Je nach der Industriebranche sind für Firmenverkäufe entweder Ihr guter Ruf und somit der Name Ihrer Firmen oder die Kundendatei vielleicht viel mehr Wert, als die errechneten Bilanzsummen der festen und beweglichen Investitionsgüter oder der Geschäftsimmobilie. Die wichtige Frage nach dem wann lässt sich am Schnellsten klären. Sie sollten dann veräußern, wenn sich eine passende Gelegenheit für Firmenverkäufe ergibt. Für diese Gelegenheit dann adäquat vorbereitet zu sein und nicht erst alles vom Zaun brechen zu müssen, wenn der Übernahmeaspirant Ihnen im bequemen Sessel des Chefzimmers gegenübersitzt, wäre eine vorausschauende Massnahme. Eine Summe für die Firmenverkäufe als Basis für Verhandlungen sollten Sie in den Raum stellen können und die passenden Übernahmemodalitäten für Firmenverkäufe sollten Sie bereits als weitreichendes Planspiel durchexperimentiert haben. Ihre persönlichen Vorstellungen für die Firmenverkäufe und die Ihres angestrebten Kandidaten für den Kauf müssen dann diskutiert werden und wenn das zu einem Konsens führt, dann haben Sie womöglich schon bald nach den erfolgten Firmenverkäufen nicht mehr den Klotz der Verantwortung an Ihrem Bein hängen.
Marketing
Zahlreiche Marktbereiche sind heute von zahlreichen Produkten geprägt. Die Kunden haben dadurch gehäuft Schwierigkeiten, die unterschiedlichen Anbieter und Produkte zu erkennen. Gerade für Unternehmen, die den Markt neu besetzen wollen, ist es demnach wichtig, sich auf das Marketing insbesondere zu konzentrieren. Dabei ist es besonders essenziell, sich nicht auf standard Marketingkonzepte wie etwa Zeitungsanzeigen oder Online-Bannern zu verlassen, denn diese sorgen nicht oft für Interesse. Um ein Produkt oder ein Unternehmen populär zu machen bzw. dessen Umsatz zu erhöhen, ist eine gut erarbeitete Marketingstrategie nötig-. Um diese erstellen zu können, sollte jedes Unternehmen vorher eine Marktanalyse durchführen und die Konkurrenz beobachten. Als Folge können die Kundenbedürfnisse analysiert und neuartige Trends möglichst noch vor der Konkurrenz ausgemacht werden. Dies ermöglicht das Abstecken gegenüber anderen Anbietern und somit die höhere Aufmerksamkeit des Kunden. Die Marktforschung kann zu dieser Gelegenheit vom Unternehmen selbst per Telefon, Kundenansprache oder Briefpost durchgeführt werden, aber auch externe Quellen wie zum Beispiel Branchenverbände oder Internetumfragen können hervorragende Einblicke verschaffen. Wer letztlich die Marktstrategie kennt, kann seinen eigenen Plan für das Marketing protokollieren. Hierbei sollte gleichfalls darauf geachtet werden, dass das Marketing auf das Unternehmen und die Produkte zugeschnitten ist. Dienstleistungen müssen beispielsweise andersartig vermarktet werden als Elektronikartikel. Für den Fall, dass ein völlig innovatives Produkt beworben werden muss, sollte auch das Marketing vom Kunden als neuartig und innovativ wahrgenommen werden. Der Marketingplan sollte einige Phasen einschließen. So zum Beispiel das Definieren von Zielen, die Erstellung des Maßnahmenplans, die Durchführung dieser Maßnahmen wie auch die letztendliche Erfolgskontrolle. Sie sollte in jedem Fall festhalten, ob und in welchem Umfang die Maßnahmen von Erfolg gekrönt waren. Bei Erfolglosigkeit muss das Marketing-Konzept kurzfristig überdacht werden. In der jetzigen Zeit kann Marketing auch neue Wege gehen. So sollten Unternehmer unter allen Umständen das Internet nutzen, um ihre Kunden zu erreichen. Dabei ist die gewöhnliche Erstellung einer Webseite trotzdem nicht ausreichend. Vielmehr sollte das Unternehmen oder das Produkt in Blogs erwähnt werden, was zum Beispiel durch Mund-zu-Mund-Propaganda erreicht werden kann. Auch Selbstmarketing, bei dem der Unternehmer selbst für sein Produkt und seine Ziele wirbt, kann im Internet gut durchgeführt werden. Fazit: Marketing ist bei der heutigen Produktfülle bedeutender denn je. Ist es individuell auf das Unternehmen ausgerichtet und wird gut präsentiert, kann das Unternehmen sowohl neue Kunden gewinnen wie auch die Umsätze steigern.
Unternehmensnachfolge – Wie steuern Sie das?
Die frühzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist im besonderen für Familienunternehmen von gravierender Bedeutung. Oftmals wird die Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines frühen Ablebens des Unternehmers für die Familie gewaltige Folgen haben kann. Daher empfiehlt es sich für jeden Unternehmer, an die eigene “Rente” zu denken und beizeiten die Unternehmensnachfolge geeignet zu regeln. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein passender Nachfolger zu finden ist. Wenn die Unternehmensnachfolge zeitig geplant wird, bleibt genügend Zeit, einen passenden Eigentümer zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers sauber zu gestalten. Bei einer überhasteten Regelung der Unternehmensnachfolge kann es häufiger passieren, dass die Firma verkauft werden muss und sich durch die Eile nur ein viel niedrigerer Erlös erzielen lässt. Dabei sind mehrjährig erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade besonders attraktiv, da sie über einen beträchtlichen Kundenstamm und einen bekannten Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit einer persönlichen Firma von Null startet, muss das eigene Renommee erst allmählich aufgebaut werden, was oft massenhaft Zeit und Geld erfordert. Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu steuern, gibt es diverse Möglichkeiten. U.a. kann ein Wirtschaftsanwalt mit der Suche beauftragt werden oder es kann eine simple Anzeige in den Fachmedien geschaltet werden. Auch bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die speziell Unternehmen mit adäquaten Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse veräußert werden oder es werden einfach potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann einfach Kontakt aufgenommen wird. Die Unternehmensnachfolge selbst kann über zahlreiche Wege geregelt werden. So kann z. B. ein Übergang in Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der Alteigentümer in mehreren Stufen aus dem Geschäftsalltag zurück und unterstützt den bestmöglichen Unternehmen in der Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die monetäre Seite auch in Teilraten managen, vergleichbar der übernommenen Teilstufen. Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die sofortige Komplettübernahme zu einem definierten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den passenden Besitzer. Auch die finanzielle Beteiligung eines großen Unternehmens und die Übernahme einer befristeten Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein wählbares Szenario.
Ihre Geschäftsidee – Der Anfang einer Erfolgsgeschichte
Sie haben eine Geschäftsidee gefunden, von der Sie sich große Erfolgschancen erhoffen und mit der Sie beruflich erfolgreich sein möchten? Der Weg in die Selbstständigkeit ist umso einfacher, je mehr Sie von sich und Ihrer Geschäftsidee überzeugt sind. Bekanntlich nur mit der angezeigten Motivation können Sie Ihre Geschäftsidee erfolgreich vermarkten und eine wirtschaftliche Existenz aufbauen. Allerdings ist eine tolle Geschäftsidee allein noch kein Erfolgsgarant! Prüfen Sie erst im Detail, ob es genügend Potential für das Produkt oder die Dienstleistung gibt, welche Sie offerieren möchten. Zudem sollten Sie schon vor der tatsächlichen Planung Ihres Business überprüfen, ob Sie mit Ihrer Geschäftsidee evtl. gegen Gesetze verstoßen oder bestimmte Voraussetzungen für die Erreichung Ihrer Geschäftsidee einhalten müssen. Für eine Tätigkeit als Immobilienmakler brauchen Sie z. B. eine Bevollmächtigung. Für die Gründung eines Taxiunternehmens brauchen Sie eine Personenbeförderungsschein und eine passende Gebietslizenz. Ein anderer Stolperstein bei der Erreichung Ihrer Geschäftsidee ist Ihre Konkurrenz. Wenn es niemanden als Konkurrenten gibt kann das zwei Gründe haben: Entweder Ihre Geschäftsidee ist gesamtheitlich neu und niemand im Voraus ist darauf gekommen mit diesem Geschäftsmodell selbstständig tätig zu werden, oder aber Ihre Idee ist wirtschaftlich nicht tragfähig und wird aus diesem Grund von gar niemand umgesetzt. Wenn es aber Konkurrenten gibt, sollten Sie in jedem Fall prüfen, ob Sie Namens- oder Patentrechte verletzen, die durch einen Konkurrenten geschützt wurden. Nur wenn dies nicht zutrifft, können Sie auch wirklich mit Ihrem Geschäftsmodell am Markt in Erscheinung treten. Wenn Ihre Geschäftsidee gar keine rechtlichen Hürden entgegenstehen, können Sie mit der faktischen Planung des Vorhabens anfangen. Auch hier ist die Geschäftsidee verständlicherweise von fundamentaler Wichtigkeit für den späteren Erfolg, allerdings sollten Sie es nicht versäumen, einen genauen Businessplan zu erstellen, mit dem Sie die Erfolgsaussichten präzise ausloten. Berücksichtigen Sie dabei auch besondere Kosten etwa für Versicherungen, Miete und Steuern und bedenken Sie, dass es etwas Zeit dauert, bis Ihre Geschäftsidee [Früchte trägt ]und Sie häufig nicht vom Anfang an Geld verdienen werden.
Betriebsprüfung
Eine Betriebsprüfung kann jeden erwischen. Als rechtliche Grundlage dafür ist zum einen die Abgabenordnung und die Betriebsprüfungsordnung. häufige Betriebsprüfungen werden in der Regel nur bei Großfirmen durchgeführt, Mittelständische und kleinere Konzerne hingegen werden nur stichprobenartig untersucht bzw. im Verdachtsfall überprüft. Grundsätzlich gilt aber: Je größer Ihr Konzerne ist, desto häufiger erfolgen Kontrollen. Kleinstbetriebe werden alle 53 Jahre überprüft, Kleinbetriebe alle 21 Jahre, mittlere Betriebe alle 11 Jahre und bei Großbetrieben erfolgt eine lückenlose Überprüfung. Gründe für eine Betriebsprüfung können hochragende Einlagen im Unternehmensvermögen trotz geringem Privatvermögen, Verluste über einen Zeitraum von mehreren Jahren oder ein Vermögenszuwachs, welcher dem Einkommen nicht entspricht, sein. Auch wenn Ihr Einkommen nicht zur Deckung der normalen Lebenshaltungskosten ausreicht, Ihr Lebensstil nicht von Ihrem Einkommen finanziert werden kann oder der Gewinn Ihres Unternehmens nicht den Vorlagen des Branchendurchschnitts gleichen. Weitere Zeichen für Ihren Steuerprüfer sind bedeutende nicht zu erklärende Schwankungen der Umsätze, die Entnahme oder Einlage von Grundstücken aus oder in Ihr Konzernvermögen, die Änderung der Rechtsform Ihres Betriebes oder dessen Aufgabe. Des weiteren werden Betriebsprüfungen bei Steuerausfällen und verspätete Begleichungen oder wenn in der Vergangenheit eine erfolgreiche Betriebsprüfung durchgeführt wurde, welche Steuernachzahlungen nach sich zog. In der Regel ist es üblich, dass sich der Steuerprüfer zwei Wochen vor seinem Besuch in Ihrem Betrieb formell ankündigt. Um sich entsprechend auf die Betriebsprüfung vorzubereiten, sollten Sie sich mit Ihrem Steuerberater beraten. Im Falle einer Steuerhinterziehung ist es dienlich, eine Selbstanzeige sofort nach Erhalt der Betriebsprüfungsankündigung in diesem zweiwöchigen Zeitraum zu machen. Auf diese Weise entgehen Sie einer Strafe. In der Regel haben Sie das Recht Einspruch gegen eine Betriebsprüfung einzulegen, beispielsweise aufgrund amtlicher Probleme. Auch das Verschieben des Termins ist möglich, jedoch besteht diese Möglichkeit nur bei schwerwiegenden Gründen. Auf jeden Fall sollten Sie Ihren Steuerprüfer unterstützen, so dass die Betriebsprüfung direkt und reibungslos durchgeführt werden kann.